Volkskrankheit Sitzen: Dank Fahrrad Schluss mit Rückenschmerzen
Hand aufs Herz: Wie lange hast du heute schon gesessen? Beim Frühstück, im Auto oder in der Bahn, dann im Büro, beim Mittagessen und abends wieder auf der Couch?
9,2 Stunden. So lange sitzen wir Deutschen durchschnittlich an einem Werktag. Wenn du zwischen 18 und 29 Jahre alt bist, sind es sogar über 10 Stunden. Das ist kein Alltag mehr, das ist ein Sitzmarathon.
Der „Pain Point“: Dein Körper im Standby-Modus
Was macht das mit uns? Ganz einfach: Wir rosten ein. Wer 9 Stunden sitzt, verkürzt massiv seinen Hüftbeuger. Das Becken kippt, die Bauchmuskeln schalten ab, und der untere Rücken muss die ganze Last tragen. Das Ergebnis sind Muskel-Skelett-Erkrankungen – vor allem Rückenschmerzen. Diese sind seit Jahren der Grund Nummer 1 für Krankschreibungen in Deutschland.
Wir sitzen uns buchstäblich krank. Dein Körper ist für Bewegung gemacht, nicht für die Starre vor dem Monitor. Wenn wir da nicht gegensteuern, riskieren wir nicht nur unsere Performance beim Sport, sondern unsere grundlegende Gesundheit.
Die Lösung: Radfahren als deine tägliche Medizin
Jetzt die gute Nachricht: Du musst nicht jeden Tag zwei Stunden ins Gym rennen, um das auszugleichen. Die Lösung steht vielleicht schon in deinem Keller: Das Radfahren.
Warum ausgerechnet das Bike? Weil es der perfekte Gegenspieler zum Büroalltag ist.
- Gelenkschonende Bewegung: Im Gegensatz zum Laufen auf hartem Asphalt, wo bei jedem Schritt das Vielfache deines Körpergewichts auf die Gelenke wirkt, trägt das Fahrrad dein Gewicht. Du kannst deinen Kreislauf hochfahren und die Durchblutung in den Beinen aktivieren, ohne Knie und Sprunggelenke zu zertrümmern. Es ist das ideale Cross-Training für alle, die sonst eher läuferisch unterwegs sind.
- Rücken-Retter: Durch die wechselseitige Tretbewegung wird die kleine Muskulatur an der Wirbelsäule stabilisiert. Vor allem, wenn du eine dynamische Sitzposition hast (nicht wie ein Sack Kartoffeln!), trainierst du deinen Core quasi nebenbei.
- Bewegungsziel im Vorbeigehen/-radeln: Die WHO empfiehlt 150 bis 300 Minuten moderate Bewegung pro Woche. Wer mit dem Rad zur Arbeit pendelt, hat das oft schon bis Mittwoch erledigt – ganz ohne extra Zeitaufwand.
Und vergessen wir nicht den Kopf. Wer aktiv zur Arbeit kommt (Rad oder zu Fuß), ist glücklicher und hat weniger Konzentrationsprobleme als Autofahrer. Du strampelst dir den Stress vom Meeting einfach von der Seele.
Das Sparpotential mit Dienstrad-Leasing
Lass dich von den Preisen für gute Räder nicht abschrecken. Fast jeder zweite Arbeitnehmer hat mittlerweile die Möglichkeit, ein Dienstrad zu leasen. Das kannst du nicht nur für den Arbeitsweg, sondern auch für private Ausflüge nutzen. Außerdem lässt sich dadurch im Vergleich zum normalen Kauf einiges an Geld sparen.
Mein Tipp: Beim Bikeleasing-Vergleich von Dienstrad-Finder.de kannst du deinen Leasinganbieter auswählen und deine Steuerangaben anonym hinterlegen. Danach kannst du die aktuellen Angebote am Markt miteinander vergleichen und siehst sofort, ob das Modell über die Firma für dich günstiger ist, als ein Direktkauf. Nehmt das lange Sitzen nicht auf die leichte Schulter. Euer Rücken wird es euch in zehn Jahren danken.
